Ökohof am Herrenriedl – zur Startseite

Der Hof

Ein Familienbetrieb im schönen Mühlviertel – mit vielen Tieren, alten Obstsorten und noch mehr Wildkräutern.

Jeanette und Stefan bewirtschaften den Hof gemeinsam mit Stefans rüstigen Eltern im Nebenerwerb.

Zum Betrieb gehören gut vier Hektar Eigengrund und rund drei Hektar Pachtfläche, zum größten Teil Wiesen und Weiden. Die eigenen Weiden sind fix eingezäunt – so können Rinder und Gänse ohne großen Aufwand die Fläche wechseln.

Vielfalt ist uns wichtig

Auf unserem Hof leben Hochlandrinder, Schwäbisch-Hällische Schweine, Weidegänse und Altsteirer Hühner – und dazu Esel, Hund und Katz.

Zuchtstier Priamos, ein Schottisches Hochlandrind, im Stroh

Schottische Hochlandrinder

Fünf Mutterkühe mit ihren Kälbern und Zuchtstier Priamos leben bei uns. Die Robustrasse ist wie gemacht für die ganzjährige Freilandhaltung: Die Rinder grasen auf wechselnden Weiden und suchen sich ihr Futter selbst aus. Im Winter kann es ihnen gar nicht kalt genug sein.

Gegen die Sommerhitze hilft der große Erdstall – darin ist es rund zehn Grad kühler oder wärmer als draußen. Damit Priamos nicht seine eigenen Töchter deckt, grasen unsere Jungrinder bis zur Schlachtung auf den Obstwiesen eines Partnerbetriebs im nahen Tragwein. Von dort geht es direkt zum Schlachtbetrieb nach Unterweißenbach.

Schwäbisch-Hällische Sau mit ihren Ferkeln

Schwäbisch-Hällische Schweine

Wir halten die alte Landrasse aus Baden-Württemberg reinrassig. Sie ist robust, genügsam und fruchtbar – und hat ausgezeichnetes Fleisch. Weil lange nur schnell wachsende, magere Rassen gefragt waren, war sie Anfang der Achtzigerjahre fast ausgestorben.

Bei uns haben alle Schweine einen großen Auslauf zum Wühlen und eine Suhle, die vor allem im Sommer gern genutzt wird. Ganzjährige Freilandhaltung, langsames Wachstum, stressfreie Schlachtung und die Rasse selbst sorgen für beste Fleischqualität.

Gänseküken im hohen Gras

Weidegänse

Unsere Gänse kommen meist Anfang Mai am Tag des Schlüpfens zu uns. Die ersten Wochen verbringen sie unter der Wärmelampe, bei schönem Wetter dürfen sie bald stundenweise ins Gras – nass werden dürfen sie aber erst, wenn das Federkleid fertig ist.

Danach sind sie den ganzen Tag auf der Weide und kommen nur nachts in den Stall, sicher vor dem Fuchs. Nach einem halben Jahr, zu Martini, ist es so weit.

Altsteirer Hühner unter Bäumen

Altsteirer Hühner

Unsere Altsteirer sind entdeckungsfreudig und den ganzen Tag unterwegs. Die Hennen legen den Sommer über brav Eier und gönnen sich in der kalten Jahreszeit während der Mauser eine Pause.

Weil die Rasse gern selbst brütet, haben wir meist auch eigenes Geflügelfleisch.

Was bei uns wächst

Junge Hecke am Feldweg

Hecken und Obstgärten

In den letzten Jahren haben wir mehrere hundert Meter Hecke gepflanzt – Sträucher und Bäume für Vögel und Insekten und solche, die Wildfrüchte tragen. Dazu kommen über 200 Hochstämme alter Apfel-, Birnen-, Zwetschken- und Kirschsorten sowie Nussbäume.

Die neuen Bäume stehen entlang der Weiden und sollen den Tieren einmal Schatten spenden. Im alten Streuobstbestand rund ums Haus wohnen der Kleiber und viele andere Vögel, der Grünspecht kommt gern zu Besuch, und die Gänse ruhen an heißen Tagen unter den Bäumen.

Regenbogen über den Wiesen und Feldern am Herrenriedl

Biologischer Ackerbau

Auf unseren Äckern gibt es eine weite Fruchtfolge, die immer wieder mehrjähriges Kleegras unterbricht. Das gönnt dem Boden eine Pause und fördert das Bodenleben; die Knöllchenbakterien an den Kleewurzeln sammeln Stickstoff für die folgenden Kulturen.

Getreide und Ackerbohnen bekommen Schweine und Hühner, das Kleegras als Heu und Silage vor allem die Rinder im Winter. Biodiversitätsmischungen auf Teilflächen bieten Insekten und Vögeln Nahrung.

Blühender Quendel

Schätze der Natur

Auf unseren Flächen wachsen zahlreiche Wildkräuter, und immer wieder siedeln sich neue an – Spitzwegerich, Schafgarbe, Frauenmantel, Augentrost, Quendel und Johanniskraut zum Beispiel.

Jeanette ist ausgebildete Kräuterpädagogin und gibt ihr Wissen gern weiter: Vorträge, Kräuterwanderungen und weitere Angebote gibt es auf Anfrage, mit einem persönlichen Angebot.

Kräuterwanderung anfragen
Hausgarten am Ökohof

Unser Wohnhaus

Unser neues Wohnhaus haben wir nach ökologischen und traditionellen Gesichtspunkten gebaut – mit Elementen Mühlviertler Bauweise wie Steinbloss-Mauerwerk, Gewölbe und Kastenfenstern. Wo es ging, haben wir natürliche Materialien verwendet: Schafwolle als Dämmung, Lehmputz, Vollholzböden und Terracotta-Fliesen.

Wer sich für natürliches und traditionelles Bauen interessiert, dem erzählen wir gern mehr darüber.

Rufen Sie uns an.

Ökohof am Herrenriedl, Familie Mayrhofer
Aich 6, Haus 2 (vulgo Teichwagner), 4283 Bad Zell
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